Gesa-Cup 2016

Wie jedes Jahr an Auffahrt standen die Athletinnen und Athleten des KTV Oberriet auch dieses Jahr am Gesa-Cup in Altstätten im Einsatz. Bei schönstem Frühlingswetter wurden mehrere Podestplätze in den Einzelwertungen erreicht.

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Für die Männer startete der Wettkampf bereits um 09.15 Uhr mit dem 100m-Lauf. Rico Wüst, Pascal Kolb, Kai Halser und Stefan Brülisauer nutzten den leichten Rückenwind für eine geschlossene Teamleistung. Während Rico den jungen Wilden abermals den Meister zeigte und mit 11.97 sec die 12 sec-Grenze knackte, verpasste Pascal diese mit 12.00 haarscharf. Kai mit 12.10 und Stefan mit 12.43 sec folgten knapp dahinter.

Im anschliessenden Weitsprung lief es dann leider gar nicht nach Wunsch. Während Tobias Kobler mit seinen 5.98m zufrieden sein durfte, erreichten die anderen lediglich Weiten um 5 Meter. Dies war natürlich viel zu wenig und so wurden wichtige Mannschaftspunkte verschenkt.

Diesen Rückstand wollten die Kugelstösser so schnell wie möglich wettmachen. Leider lief es auch ihnen nicht nach Wunsch. Mit Weiten zwischen 12.86 und 12.28m war das Ergebnis zwar im Rahmen des Erwarteten, ein Exploit fehlte jedoch. Die Aufholjagd starteten dann dafür die Hochspringer. Mit übersprungenen 1.85m führte unser Altmeister Raphael Ammann das Team ein weiteres Mal an. Nach ihm folgten mit 1.75m Raphael Tiefenauer und Curdin Mattle. Vor allem Curdin zeigte einen sensationellen Wettkampf und steigerte seine persönliche Bestleistung gleich um mehrere Zentimeter. Simon Zäch, der vierte im Bunde, musste die Segel leider bereits bei 1.60m streichen.

Nach dem Hochsprung folgten die Hürden. Hier zeigten Tobias Kobler sowie unsere zwei Altmeister Raphael und Rico eine gute Teamleistung und konnten weitere wichtige Mannschaftspunkte sammeln. Auch Curdin Mattle kämpfte sich tapfer über die zehn Hürden.

Zum Schluss folgten der Speerwurf sowie der 1000m-Lauf. Während das Speerwerfen erfahrungsgemäss das Streichresultat des KTV darstellt, ist der 1000m-Lauf normalerweise eine Domäne des KTV. Leider war das Team dieses Jahr aufgrund von Verletzungen stark ersatzgeschwächt. Der Teamleader Pascal Kolb liess sich davon jedoch nicht beirren und feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Aufgrund der erwähnten Verletzungssorgen dauerte es nach Pascal jedoch eine ganze Weile, bis die übrigen KTV'ler im Ziel eintrafen und so konnten auch in der Teamwertung kaum Punkte auf die Gegner gut gemacht werden.

In der Endabrechnung bedeutete dies für die Herren Platz 6 in der Teamwertung. Während im Vergleich zu den Vorjahren vor allem im Weitsprung und im 1000m zu viele Punkte liegen gelassen wurden, konnten z.B. im 100m oder im Hochsprung gute Leistungen erreicht werden. Für 2017 muss das Ziel auf jeden Fall wieder die Top-5 sein.

Die Damen starteten ihren Wettkampf um ca. 10.30 Uhr mit dem 100m-Lauf. Hier überraschten Alessia Omlin und Sarina Ammann die Teamleaderin Rebecca Ammann und liefen mit sehr guten Zeiten von 13.14 und 13.24 sec auf die Plätze 4 und 6. Rebecca folgte dicht dahinter in 13.36. 

Im Hochsprung stellte Rebecca die Hierarchie dann wieder her. Mit übersprungenen 1.60 führte sie das Team an und erreichte auch den 2. Gesamtrang. Überzeugen konnten jedoch auch ihre beiden Schwestern Sarina und Jana. Mit 1.55m durfte Sarina als Dritte sogar das Podest besteigen und auch Jana durfte mit 1.50m mehr als zufrieden sein. 

Die drei Schwestern standen anschliessend auch im Kugelstossen im Einsatz. Mit 11.64m erreichte Rebecca auch in dieser Disziplin einen Podestplatz (Rang 3). Jana und Sarina folgten mit Weiten von knapp 9m. Komplettiert wurde das Team durch Svenja Grillo.

Im Weitsprung war es erneut Rebecca, die mit 5.33m das Team anführte. Diese Weite reichte zudem für eine weitere Bronze-Medaille. Sarina, Jasmin und Alessia kamen mit Weiten zwischen 4.70 und 4.45m nicht ganz an ihre Bestleistungen heran.

Im abschliessenden 600m-Lauf gaben dann Alessia, Jasmin, Lorena und Svenja nochmals alles und holten so weitere wichtige Punkte für die Teamwertung. In der Schlusswertung resultierte somit der 5. Rang in der Teamwertung. Dies reicht hoffentlich, um nächstes Jahr wieder in der ersten Gruppe starten zu dürfen. Zu erwähnen ist sicherlich noch unser "Hamster" Rebecca. Sie erhielt für ihre Leistungen einen Zusatzpreis, da sie die Athletin war, die relativ am meisten Punkte zum Teamtotal beigetragen hat.

Den Abschluss des Wettkampfes auf der Gesa bildet traditionell die Gesa-Stafette. Erfreulicherweise stellten hier die Herren gleich zwei Teams. In zwei Serien à 5 Teams wurde gekämpft und gelitten. Während Team 2 Rang 7 erreichte, schaffte es Team 1 auf Rang 3 und schloss somit den Gesa-Cup 2016 mit einem weiteren Podestplatz ab.

Rangliste